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Eine grüne und sichere Innenstadt für Basel

Basel wächst, die Sommer werden heisser, und unsere Innenstadt leidet unter Beton, Lärm und fehlendem Schatten. Plätze wie der Marktplatz, der Barfüsserplatz oder der Fischmarkt sind heute vor allem Durchgangsräume. Dabei könnten sie grosszügige Räume für urbanes Leben sein – mit Cafès, Begegnungszonen, Bäume und Brunnen bieten. So schaffen wir mehr Aufenthalts- und Lebensqualität im Freien – für alle Generationen.

Eine grüne und sichere Innenstadt verändert nicht nur das Stadtbild. Sie verbessert das Klima, schafft neue Begegnungsräume für alle Generationen und stärkt die lokale Wirtschaft. Die Innenstadt ist unser Wohnzimmer. Doch aktuell sind viele ihrer Plätze vor allem Transitachsen. Wir wollen sie zurückholen – und zu grünen Oasen machen.

Eine tramfreie Innenstadt bringt konkrete Vorteile:

Für die Bewohner:innen

Mehr Schatten, kühlere Plätze im Sommer, weniger Lärm und eine lebenswertere Altstadt.

Für das Gewerbe

Belebte Plätze ziehen mehr Menschen an – und damit auch Kundschaft für Läden, Restaurants und Märkte.

Für Kultur und Tourismus

Basel gewinnt neue, attraktive Bühnen für Veranstaltungen und ein unverwechselbares Stadtbild, das Gäste begeistert.

Für die Stadt

Mehr Grün- und Wasserflächen helfen, die Folgen des Klimawandels abzufedern und machen die Innenstadt zukunftsfähig.

Kurz

Mehr Grün, mehr Raum, mehr Leben - eine grüne und sichere Innenstadt ist ein Gewinn für alle.

Nachher
Nachher
Vorher

Es ist keine utopie

Machbarkeitsstudien und eine schrittweise Umsetzung lässt die Initiative «GO BASEL GO!» wahr werden. Der Petersgraben ist nur eine Möglichkeit, die Innenstadt zu umfahren.

Auch Fachpersonen sind sich sicher – eine Innenstadt ohne Tram zwischen Schifflände und Barfüsserplatz ist machbar. Eine Erschliessung des innerstädtischen Gebiets ist auch ohne Tramhaltstelle auf dem Marktplatz möglich.

Mit einer neuen Tramführung und einem klaren Etappenplan wird die Vision Schritt für Schritt Realität. Das Tram bleibt das Rückgrat der Basler Mobilität – es wird jedoch neu geführt. Mit der Linienführung via Kohlenberg und Petersgraben bleibt das Netz leistungsfähig, während die Innenstadt selbst frei wird. Es ist eine langfristige Transformation – am Ende entsteht eine Innenstadt, die zukunftsfähig, grün und lebendig ist. So machen wir aus einer Vision ein umsetzbares Projekt – für ein Basel, das auch in 50 Jahren noch lebenswerte Plätze im Herzen der Stadt hat.

Wir danken für deine Unterstützung:

Die wichtigsten Fragen & Antworten zum Projekt:

Warum soll der Marktplatz tramfrei werden?

Basel bleibt eine Tramstadt – doch das Herz der Basler Innenstadt soll einen grosszügigen Raum für freies urbanes Leben, für Cafés, Begegnungszonen, Bäume, Brunnen und den durch all dies angenehm gemachten, ungezwungenen Aufenthalt im Freien bieten. Durch die Aufhebung der Haltestelle “Marktplatz” entsteht mehr Raum und somit mehr Leben in der Achse zwischen Barfüsserplatz und Schifflände und somit in der Innenstadt, wie dies in vergleichbaren Städten schon längst realisiert ist.

Wie ändern sich die Tramlinien?

Die Initiative ist ein Anstoss für eine Entlastung der Innenstadt und eine bessere Tramlinienführung, wie sie auch im Rahmen der Tramnetzplanung 2030 bereits angedacht ist. Diese sieht unter anderem den Bau des Petersgrabens für den Tramverkehr vor.

Die Idee: Die Trams sollen künftig nicht mehr mitten durch die Innenstadt fahren, sondern über alternative Strecken ausserhalb des Stadtkerns – beispielsweise via Kohlenberg, Petersgraben und Schifflände oder über weitere Brücken – geleitet werden.

Diese Umleitung ist technisch machbar, und die zusätzliche Fahrzeit ist nur minimal länger – bei gleichzeitig deutlich mehr Raum für Menschen und Stadtleben im Herzen von Basel. Zudem wird das Tramnetz dadurch wieder verlässlicher und steht auch bei Kundgebungen oder Veranstaltungen nicht einfach still.

Wie wird der öffentliche Verkehr nach der Umgestaltung sichergestellt?

Die Innenstadt bleibt bestens angebunden. Im Wesentlichen fällt nur die Haltestelle Marktplatz weg, und die Trams fahren auf neuen Routen. Die Innenstadt bleibt für alle gut erreichbar. Gleichzeitig entsteht mehr Platz für Menschen und Natur.

Wie wird die Zufahrt für Lieferverkehr, Feuerwehr und Rettungsdienste gewährleistet?

​​Selbstverständlich bleibt der Zugang für Rettungskräfte, Notfalldienste und Lieferungen gesichert. Die Zufahrtsregelungen werden klar geregelt und flexibel gehandhabt, damit Sicherheit und Versorgung immer gewährleistet ist.

Gibt es Etappen oder Pilotphasen?

Die Umsetzung erfolgt schrittweise, damit die Innenstadt jederzeit nutzbar bleibt. Wo sinnvoll, können temporäre Massnahmen einzelne Ideen früh erlebbar machen – im Mittelpunkt steht jedoch die zügige und dauerhafte Umsetzung nach Annahme der Initiative.

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